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1572 macht Tycho Brahe in
der Konstellation Cassiopeia eine wichtige Entdeckung.
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Am 11. November beoachtet er zum ersten
Mal einen vergänglichen Stern, der nebenstehend mit
dem Buchstaben I gekennzeichnet ist, und verfolgt seinen
Werdegang peinlich genau bis zu seinem
Erlöschen ungefähr 15 Monate später.
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Aus der
Untersuchung von Form, Licht, Glanz und relativer
Immobilität schließt der Astronom, dass dieser
Stern nicht mit den Eigenschaften
eines Kometen übereinstimmt und es sich daher um
einen Stern außerhalb des Sonnensystems handeln müsse.
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Cassiopeia
mit neuem Stern (I), 1572. |
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Doch Tycho
Brahe ist nicht nur ein hervorragender Beobachter,
sondern auch ein Erfinder und Hersteller zahlreicher hochpräziser Instrumente, die
er immer wieder verfeinert und bei Widersprüchen nicht
selten als Ursache anführt. |

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| Er beschreibt alle Instrumente in dem
1598 veröffentlichten Werk Astronomiae instauratae mechanica
(Die Neue Astronomische Instrumentenlehre). |
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| Dort sind insbesondere Spären
und Quadranten, von denen nebenstehend
ein Beispiel zu sehen ist, mit entsprechenden
Bedienungsanleitungen zu finden. |
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| Tycho Brahe
hat seine Theorie des Universums aus einem Kompromiss
zwischen dem geozentrischen (Ptolemäischen) und dem heliozentrischen (Kopernikanischen) System
heraus entwickelt, das ihn nicht völlig
überzeugt. Von Ptolemäus übernimmt er die Idee, dass sich
die Sonne und der Mond um die unbewegliche Erde
drehen, und von Kopernik nimmt er den Gedanken auf,
dass sich Mars, Venus, Jupiter und Saturn um
die Sonne drehen. |
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Universum
von Ptolemäus
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Universum
von Kopernik
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Universum
von Tycho Brahe
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